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TCC jetzt im MEXC Meme+ Trading Zone gelistet
Von KryptoRatgeber · veröffentlicht 06. Juli 2026

Der Memecoin TCC ist seit dem 6. Juli 2026 auf der Kryptobörse MEXC handelbar — und zwar in einem eigens dafür eingerichteten Bereich namens Meme+ Trading Zone, wie MEXC in einer Ankündigung mitteilt. Das Listing betrifft deutsche Anleger insofern, als MEXC selbst ausdrücklich auf die deutlich erhöhte Volatilität der dort gehandelten Token hinweist — ein Hinweis, der in der Aufregung um neue Memecoins leicht übersehen wird.
TCC auf BSC – was das Listing im Detail bedeutet
TCC läuft auf der Binance Smart Chain (BSC) — einer öffentlichen Blockchain, die für vergleichsweise niedrige Transaktionsgebühren bekannt ist — und ist unter der Contract-Adresse 0xa4390B901a63641c92327E5793b45FCB46954444 identifizierbar. Laut Listing-Ankündigung (MEXC) startete der Handel am 6. Juli 2026 um 01:45 Uhr UTC; Auszahlungen auf externe Wallets sind frühestens ab dem 7. Juli 2026, 01:45 Uhr UTC möglich.
Wer TCC über die Meme+ Trading Zone handeln möchte, benötigt mindestens Version 5.1.0 der MEXC-App — ältere Versionen unterstützen diese Funktion nicht.
MEXC beschreibt den Meme+ Trading Zone als dedizierten Bereich für sogenannte On-Chain-Memecoins — also Token, die ursprünglich direkt auf einer Blockchain ohne Zwischenhändler gehandelt werden. Der besondere Ansatz: Nutzer benötigen dafür keine externe Web3-Wallet, wie sie etwa für dezentrale Börsen nötig wäre. Der Handel läuft stattdessen vollständig über das MEXC-Konto. MEXC weist dabei ausdrücklich darauf hin, dass Token in diesem Bereich einer höheren Volatilität unterliegen als herkömmliche Krypto-Assets.
Wenn die Börse selbst warnt: Was das Meme+-Listing wirklich bedeutet
Dass MEXC für Memecoins einen eigenen Handelsbereich geschaffen hat, ist kein Zufall. Klassische Kryptobörsen standen lange vor einem Dilemma: Memecoins entstehen oft blitzschnell auf sogenannten dezentralen Börsen — also Handelsplattformen, die ohne zentralen Betreiber funktionieren — und sind dort ohne Zwischenhändler handelbar, aber auch ohne jeglichen Anlegerschutz. MEXC versucht mit der Meme+ Trading Zone, dieses Publikum auf die eigene Plattform zu holen: keine eigene Krypto-Wallet nötig, kein technisches Vorwissen vorausgesetzt.
Das klingt nach einem Vorteil für Einsteiger — und ist es in gewisser Hinsicht auch. Gleichzeitig senkt die niedrige Einstiegshürde die Hemmschwelle für Entscheidungen, die gut überlegt sein sollten. MEXC selbst schreibt in der Ankündigung, dass Token im Meme+ Trading Zone einer höheren Volatilität unterliegen. Das ist bemerkenswert offen — und sollte ernst genommen werden. Memecoins haben keine zugrundeliegende Technologie oder ein Geschäftsmodell, das ihren Wert stützt. Ihr Kurs hängt fast ausschließlich von Aufmerksamkeit und Stimmung ab.
Für deutsche Anleger gilt grundsätzlich: Kryptowerte — auch Memecoins — fallen unter regulatorische und steuerliche Regelungen. Wer hier aktiv wird, sollte sich vorab eigenständig informieren und im Zweifel rechtliche oder steuerliche Fachberatung einholen. Ein Listing auf einer bekannten Börse ist kein Qualitätsmerkmal und erst recht kein Kaufsignal. DYOR — Do Your Own Research gilt hier mehr als irgendwo sonst.
Memecoins auf zentralen Börsen: Wie die Meme+ Zone funktioniert
Ein Memecoin ist ein Token, dessen Wert weniger auf einem konkreten Nutzen als auf Community-Hype und Spekulation basiert. Solche Token entstehen meist direkt auf einer Blockchain — in diesem Fall dem BSC-Netzwerk (Binance Smart Chain) — und waren bislang hauptsächlich über dezentrale Handelsplattformen zugänglich, bei denen Nutzer eine eigene Krypto-Wallet benötigen.
Die Meme+ Trading Zone von MEXC ist ein eigener Handelsbereich innerhalb der zentralisierten Börse (CEX), der genau diesen Schritt vereinfacht: Nutzer können dort On-Chain-Memecoins handeln, ohne selbst eine Wallet einzurichten oder zu verwalten. Das übernimmt die Börse im Hintergrund. Der Vorteil liegt in der einfacheren Bedienung; der Nachteil ist, dass Nutzer ihre Token nicht direkt selbst verwahren — sie sind auf die Plattform angewiesen.
Häufige Fragen
Ab wann können TCC-Token von MEXC abgehoben werden?
Zum Zeitpunkt des Listings am 6. Juli 2026 war der Handel mit TCC zwar möglich, Auszahlungen auf externe Wallets waren jedoch noch nicht freigeschaltet. Laut MEXC-Ankündigung sind Withdrawals — also das Übertragen der Token auf eine eigene Wallet-Adresse — erst ab dem 7. Juli 2026, 01:45 UTC möglich. Wer die Token sofort nach dem Listing transferieren wollte, musste sich also einen Tag gedulden.
Auf welcher Blockchain läuft TCC?
TCC basiert auf der Binance Smart Chain (BSC) — einem Blockchain-Netzwerk, das vom Unternehmen Binance betrieben wird und für vergleichsweise niedrige Transaktionsgebühren bekannt ist. Die zugehörige Contract Address, also die eindeutige technische Kennnummer des Tokens auf dieser Blockchain, lautet laut MEXC: 0xa4390B901a63641c92327E5793b45FCB46954444.
Brauche ich eine eigene Krypto-Wallet für den Handel in der Meme+ Zone?
Nein. Laut MEXC ist der Meme+ Trading Zone gerade so konzipiert, dass kein separates Web3-Wallet — also keine externe Krypto-Geldbörse wie MetaMask — notwendig ist. Der Handel läuft direkt über das MEXC-Konto. Voraussetzung ist allerdings mindestens Version 5.1.0 der MEXC-App.