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MEXC listet Dolphin (POD) in der Innovation Zone – Handel ab 2. Oktober 2026
Von KryptoRatgeber · veröffentlicht 02. Oktober 2026

Die Kryptobörse MEXC gibt bekannt, den Token Dolphin (POD) in ihrer sogenannten Innovation Zone zu listen — einem Bereich für neuere, risikobehaftetere Projekte. Der Spot-Handel des Paares POD/USDT startet am 2. Oktober 2026 um 05:30 Uhr UTC. Für deutsche Anleger, die das Projekt verfolgen, ist das der maßgebliche Starttermin.
Stufenweiser Start: Handel, Grid-Trading und Auszahlungen im Zeitplan
Laut MEXC-Ankündigung (MEXC) öffnet die Börse das Handelspaar POD/USDT zunächst nur für den klassischen Spot-Handel — also den direkten Kauf und Verkauf des Tokens zum aktuellen Marktpreis. Erst eine Stunde später, ab 06:30 Uhr UTC, wird das sogenannte Spot-Grid-Trading freigeschaltet: eine automatisierte Handelsstrategie, bei der vorher festgelegte Kauf- und Verkaufsorders in einem Preisraster platziert werden.
Wer seine POD-Token von MEXC auf eine externe Wallet — also eine selbst verwaltete digitale Geldbörse — übertragen möchte, muss sich bis 11:30 Uhr UTC gedulden. Auszahlungen (Withdrawals) sind erst ab diesem Zeitpunkt möglich, sechs Stunden nach dem Handelsstart.
Das Projekt dahinter: Dolphin Network beschreibt sich als dezentrales KI-Inferenznetzwerk. Konkret sollen GPU-Besitzer — etwa Gamer mit leistungsstarken Grafikkarten — ihre Hardware in Leerlaufzeiten für KI-Berechnungen zur Verfügung stellen und dafür $DPHN-Token verdienen. Das Gesamtangebot des gelisteten POD-Tokens ist auf 500 Millionen Token begrenzt. Die Netzwerksicherheit soll laut Projektbeschreibung durch Verschlüsselung, zufällig ausgewählte Prüfer und wirtschaftliche Sicherheitsleistungen gewährleistet werden.
KI trifft Blockchain: Was das Listing für deutsche Anleger wirklich bedeutet
Das Projekt hinter POD greift einen aktuellen Trend auf: Wer eine leistungsstarke Grafikkarte besitzt — etwa für Spiele —, soll sie in Ruhephasen für Berechnungen im Bereich künstlicher Intelligenz vermieten können und dafür Token erhalten. Die Idee, ungenutzte Rechenkapazität zu monetarisieren, ist grundsätzlich nicht neu. Was Dolphin Network von klassischen Mining-Modellen unterscheidet, ist der Fokus auf sogenannte KI-Inferenz — also das Ausführen bereits trainierter KI-Modelle, nicht das Trainieren selbst.
Für die Einordnung ist jedoch wichtig, was ein Listing auf MEXC nicht bedeutet: Es ist keine inhaltliche Bewertung des Projekts durch die Börse und kein Qualitätssiegel. MEXC weist in seinen eigenen Risikohinweisen ausdrücklich darauf hin, dass Projekte in der Innovation Zone erheblichen Preisschwankungen ausgesetzt sein können und dass die Börse weder Garantien noch Entschädigungen für Verluste übernimmt.
Für deutsche Anleger kommen weitere Überlegungen hinzu: Kryptowährungen unterliegen in Deutschland der Besteuerung — Gewinne aus dem Handel sind grundsätzlich einkommensteuerpflichtig, sofern die Haltefrist unter einem Jahr liegt. Zudem ist MEXC keine in der EU regulierte Börse im Sinne der MiCA-Verordnung — dem seit 2024 schrittweise in Kraft tretenden europäischen Krypto-Regelwerk.
Das Gesamtangebot von 500 Millionen POD-Token und die Frage, wie viele davon tatsächlich im Umlauf sind, gehören zur Tokenomics — einem Aspekt, den interessierte Leser vor jeder Entscheidung sorgfältig prüfen sollten.
GPU-Leerlauf als Geschäftsmodell: Was steckt hinter Dolphin?
Dolphin Network verfolgt einen Ansatz, der sich mit einem alltäglichen Bild erklären lässt: Wer einen leistungsstarken Gaming-PC besitzt, lässt dessen Grafikkarte (GPU) die meiste Zeit ungenutzt laufen. Dolphin möchte diese Rechenkapazität bündeln und für sogenannte KI-Inferenz nutzen — also für den Schritt, bei dem ein trainiertes KI-Modell tatsächlich Anfragen beantwortet, etwa ein Chatbot eine Frage verarbeitet.
GPU-Besitzer stellen dabei ihre Hardware über das Netzwerk bereit und erhalten dafür laut Projektbeschreibung $DPHN-Token als Vergütung — nicht den an der Börse gehandelten POD-Token. Das Gesamtangebot von POD ist auf 500 Millionen Token begrenzt.
Die Innovation Zone, in der POD gelistet wird, ist bei MEXC ein eigener Bereich für Projekte im frühen Stadium — was ein Listing dort von einem Standardlisting unterscheidet und ein erhöhtes Risiko mit sich bringt.