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CATE-Memecoin jetzt auf MEXC Meme+ handelbar – Listing auf Solana-Basis

Von KryptoRatgeber · veröffentlicht 28. Juli 2026

CATE-Memecoin jetzt auf MEXC Meme+ handelbar – Listing auf Solana-Basis

Der Memecoin CATE ist seit dem 27. Juli 2026 auf der Kryptobörse MEXC in deren spezieller „Meme+ Trading Zone" handelbar — laut MEXC-Ankündigung als erstes Listing dieser Art für den auf der Solana-Blockchain basierenden Token. Für deutsche Nutzer ist das Listing vor allem deshalb bemerkenswert, weil MEXC mit der Meme+-Zone verspricht, den Handel mit solchen On-Chain-Token ohne eigene Krypto-Wallet zu ermöglichen — ein Ansatz, der Einstiegshürden senkt, aber eigene Risiken mitbringt.

Handel ohne Krypto-Wallet: Wie das MEXC-Meme+-Listing konkret funktioniert

Laut MEXC-Ankündigung (MEXC) läuft CATE auf dem Solana-Netzwerk — identifizierbar über die Contract-Adresse Ai66LHZG9MCzg1WKdawwqduVAXpNDUuV8M3uyq5ppump. Der Handelsbeginn in der Meme+ Trading Zone war der 27. Juli 2026 um 02:05 UTC; Auszahlungen auf externe Wallets sind jedoch erst ab dem 28. Juli 2026 um 02:05 UTC möglich — also einen Tag nach dem Listing-Start.

Die Meme+ Trading Zone ist eine gesonderte Handelsumgebung innerhalb der MEXC-Plattform, die speziell für On-Chain-Memecoins eingerichtet wurde. Der entscheidende Unterschied zum klassischen dezentralen Handel: Nutzer benötigen keine eigene Web3-Wallet — also keine externe Software wie Phantom oder MetaMask, die sonst für Solana-Token nötig wäre. Die Funktion ist allerdings ausschließlich über die MEXC-App ab Version 5.1.0 zugänglich; ältere App-Versionen unterstützen sie nicht.

MEXC weist in der Ankündigung ausdrücklich auf die erhöhte Volatilität von Token in dieser Zone hin und empfiehlt DYOR — also eigenständige Recherche vor jeder Handelsentscheidung.

Ein Listing senkt die Hürde – aber nicht das Risiko

Dass MEXC mit der Meme+-Zone den Zugang zu On-Chain-Token vereinfacht, ist aus Nutzersicht durchaus praktisch: Wer bisher scheute, eine eigene Krypto-Wallet einzurichten, Seed-Phrases zu verwahren und Transaktionsgebühren manuell zu verwalten, kann hier über eine gewohnte Börsenoberfläche handeln. Das ist ein echter Unterschied zu dezentralen Handelsplätzen, die technisches Vorwissen voraussetzen.

Was ein Listing jedoch nicht bedeutet: Es ist kein Qualitätsurteil über den Token selbst. MEXC weist in seiner Ankündigung ausdrücklich auf erhöhte Volatilität hin und empfiehlt DYOR — also eigene Recherche vor jeder Handelsentscheidung. Bei Memecoins wie CATE, die weder ein ausgeprägtes technisches Fundament noch einen klar definierten Anwendungsfall vorweisen, ist diese Warnung ernst zu nehmen: Kursbewegungen von mehreren Dutzend Prozent innerhalb von Stunden sind in diesem Segment keine Seltenheit, in beide Richtungen.

Für deutsche Privatanleger kommt ein steuerlicher Aspekt hinzu, der oft übersehen wird: Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen sind nach § 23 EStG grundsätzlich steuerpflichtig — es sei denn, der Token wurde länger als ein Jahr gehalten, dann entfällt die Steuer. Gerade bei kurzfristig gehandelten Memecoins, die oft innerhalb von Tagen oder Wochen wieder verkauft werden, greift diese Jahresfrist in den seltensten Fällen. Gewinne sind dann als privates Veräußerungsgeschäft zu versteuern. Eine individuelle Beratung durch einen Steuerexperten mit Krypto-Kenntnissen bleibt unerlässlich.

Memecoins ohne Krypto-Wallet handeln — was dahintersteckt

Memecoins sind Token, deren Wert weniger auf technischen Anwendungsfällen als auf Community-Dynamik, Humor und Aufmerksamkeit beruht — ähnlich wie ein Internetmeme, das plötzlich viral geht. Viele davon entstehen auf der Solana-Blockchain, die für ihre schnellen und günstigen Transaktionen bekannt ist.

Der entscheidende Unterschied zur Meme+-Zone liegt laut MEXC im Zugang: Wer einen Solana-Memecoin normalerweise direkt „on-chain" — also direkt im Blockchain-Netzwerk — kaufen möchte, braucht eine eigene Krypto-Wallet und etwas technisches Vorwissen. MEXC beschreibt die Meme+-Zone als Weg, diesen Schritt zu umgehen: Der Handel soll über das gewohnte Börsenkonto laufen, die technische Abwicklung übernimmt laut Anbieter die Börse selbst.

Das klingt bequem — bedeutet aber auch, dass Nutzer die Token nicht direkt in eigener Verwahrung halten, sondern auf die Infrastruktur und Sicherheit von MEXC angewiesen sind. Gerade bei hochvolatilen Memecoins ist das ein Faktor, den es zu kennen gilt.

Häufige Fragen

Warum sind Auszahlungen nicht sofort nach dem Listing möglich?

Laut MEXC-Ankündigung ist der Handel mit CATE seit dem 27. Juli 2026 möglich, Auszahlungen (Withdrawals) — also das Übertragen der Token auf eine externe Wallet — jedoch erst ab dem 28. Juli 2026 um 02:05 UTC. Einen konkreten Grund nennt MEXC dafür nicht. Wer Token kauft, kann sie in diesem Zeitraum zwar handeln, aber nicht abziehen.

Benötige ich eine eigene Krypto-Wallet, um CATE auf MEXC zu handeln?

Nein — die Meme+ Trading Zone ist laut MEXC gerade so konzipiert, dass kein eigenes Web3-Wallet (eine externe Krypto-Geldbörse, die man selbst verwaltet) nötig ist. Die Token werden stattdessen im MEXC-eigenen System verwahrt. Voraussetzung ist jedoch die MEXC-App in mindestens Version 5.1.0; ältere App-Versionen werden nicht unterstützt.

Was bedeutet DYOR bei Memecoins?

DYOR steht für „Do Your Own Research" — zu Deutsch: Informier dich selbst, bevor du handelst. MEXC empfiehlt dies ausdrücklich für Token in der Meme+ Zone, weil Memecoins erfahrungsgemäß besonders starken Kursschwankungen unterliegen. Das bedeutet: Kein Listing ist ein Kaufsignal.

Quellen