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VANRY-Netzwerkmigration abgeschlossen: Indodax öffnet Deposits und Withdrawals auf BASE ab 7. Oktober 2026

Von KryptoRatgeber · veröffentlicht 30. September 2026

VANRY-Netzwerkmigration abgeschlossen: Indodax öffnet Deposits und Withdrawals auf BASE ab 7. Oktober 2026

Die indonesische Kryptobörse Indodax teilt mit, dass die Netzwerkmigration des Tokens Vanar Chain (VANRY) — der auf der gleichnamigen Blockchain laufende Coin — von ERC20 (dem Ethereum-Standard) auf das BASE-Netzwerk abgeschlossen ist. Ab Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, um 14:00 Uhr Ortszeit Jakarta können Nutzer VANRY auf Indodax erstmals über das neue Netzwerk ein- und auszahlen. Für alle, die VANRY halten oder transferieren möchten, gilt ab sofort: Netzwerk und Vertragsadresse müssen stimmen — ein Fehler kann teuer werden.

Neue Adresse, neues Netzwerk: Was Indodax-Nutzer ab 7. Oktober beachten müssen

Laut Update-Ankündigung von Indodax (Blog) öffnen Deposits und Withdrawals für VANRY auf BASE am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, um 14:00 Uhr WIB — das entspricht 09:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ, UTC+2), die in Deutschland bis zum 25. Oktober gilt.

Entscheidend für jeden Transfer ist die neue Contract Address — die eindeutige Kennung des Tokens auf der Blockchain: 0x07848a7b542a9cd856122c6c4ab9ec87c44f8b63. Diese Adresse gilt ausschließlich für das BASE-Netzwerk. Wer versehentlich die alte ERC20-Adresse oder ein falsches Netzwerk wählt, riskiert den dauerhaften Verlust seiner Token. Indodax stellt dazu klar, dass keine Garantie für die Wiederherstellung von Vermögenswerten bei falscher Eingabe übernommen wird.

Während der gesamten Migrationsphase, so Indodax weiter, lief der Handel mit VANRY auf der Plattform ohne Unterbrechung weiter, und die Guthaben der Nutzer blieben durchgehend sicher. Ein Handelsstopp fand zu keinem Zeitpunkt statt.

Wer zahlt, wenn die falsche Adresse den Token schluckt? Niemand.

Token-Migrationen sind ein wiederkehrendes Phänomen in der Kryptowelt — und ein wiederkehrender Grund für Verluste. Das Prinzip dahinter ist einfach, aber gnadenlos: Krypto-Assets lassen sich nicht „zurückbuchen" wie eine fehlerhafte Überweisung. Wer VANRY an die alte ERC20-Adresse schickt oder das falsche Netzwerk auswählt, verliert die Token in aller Regel dauerhaft. Indodax macht das in seinem Hinweis unmissverständlich klar: Eine Garantie für die Wiederherstellung gibt es nicht.

Das ist kein Alleinstellungsmerkmal von Indodax — auch deutsche oder europäische Börsen und Wallets übernehmen in solchen Fällen keine Haftung. Selbst die EU-Regulierung MiCA, die den Kryptomarkt in Europa schrittweise rahmt, ändert an dieser technischen Realität nichts. Die Verantwortung für korrekte Transaktionsdaten liegt beim Nutzer — und das gilt auch dann, wenn eine Migration gerade stattgefunden hat und alte Adressen noch in der Zwischenablage oder im Adressbuch schlummern.

Für deutsche VANRY-Halter bedeutet das konkret: Vor jeder Transaktion lohnt sich ein zweiter Blick auf die hinterlegte Smart Contract Adresse und das ausgewählte Netzwerk. Wer VANRY auf einer anderen Plattform hält, sollte dort gesondert prüfen, ob und wann BASE unterstützt wird — das Indodax-Update gilt ausschließlich für die eigene Plattform.

Die eigentliche Nachricht hinter der technischen Meldung: Netzwerkmigrationen testen die Aufmerksamkeit der Nutzer. Wer jetzt den Überblick behält, schützt sein Vermögen selbst.

Wenn ein Token das Netzwerk wechselt — was dahintersteckt

VANRY ist ursprünglich als sogenannter ERC20-Token ausgegeben worden — ein weit verbreiteter Standard auf der Ethereum-Blockchain. Solche Token existieren nicht isoliert, sondern sind an eine konkrete Smart Contract Adresse geknüpft: eine Art digitale Postadresse auf der Blockchain, die regelt, wer wie viel Token besitzt.

Bei einer Netzwerkmigration wird der Token auf eine andere Blockchain übertragen — in diesem Fall auf BASE, ein sogenanntes Layer-2-Netzwerk, das auf Ethereum aufbaut, aber schneller und günstiger arbeitet. Damit ändert sich sowohl das Netzwerk als auch die Contract Address des Tokens grundlegend. Wer VANRY nach der Migration noch auf die alte ERC20-Adresse schickt, landet im Nirgendwo — die Assets sind dann in der Regel unwiederbringlich verloren.

Für Nutzer, die Token zwischen Börsen oder in eine eigene Wallet transferieren, ist dieser Wechsel deshalb keine technische Kleinigkeit, sondern ein Vorgang, der sorgfältige Prüfung erfordert.

Häufige Fragen

Was passiert mit meinen VANRY, die ich noch auf dem alten ERC20-Netzwerk bei Indodax liege?

Laut Indodax (Blog) liefen alle Handelsaktivitäten während der Migrationsphase normal weiter, und die Assets der Nutzer blieben sicher. Die Abwicklung der Migration auf Börsenebene oblag Indodax selbst — Nutzer mussten dort nicht aktiv tätig werden. Für eigene Wallets außerhalb der Börse gelten jedoch separate Regeln des jeweiligen Projekts.

Warum ist die richtige Contract Address so wichtig?

Eine Smart Contract Adresse ist die eindeutige Kennung eines Tokens auf einer bestimmten Blockchain. Wer beim Senden VANRY versehentlich die alte ERC20-Adresse statt der neuen BASE-Adresse 0x07848a7b542a9cd856122c6c4ab9ec87c44f8b63 verwendet, riskiert den dauerhaften Verlust seiner Coins. Indodax weist ausdrücklich darauf hin, dass es in solchen Fällen keine Garantie für die Wiederherstellung von Vermögenswerten übernimmt — eine Rückbuchung ist technisch in der Regel nicht möglich.

Quellen