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Bitget listet Concrete (CT): Spot-Trading ab 30. September 2026

Von KryptoRatgeber · veröffentlicht 30. September 2026

Bitget listet Concrete (CT): Spot-Trading ab 30. September 2026

Die Kryptobörse Bitget gibt laut einer aktuellen Ankündigung bekannt, den Token Concrete (CT) ab dem 30. September 2026 im Spot-Handel anzubieten. Gehandelt wird das Projekt im Paar CT/USDT; Einzahlungen sind bereits möglich. Für deutsche Nutzer der Plattform bedeutet das konkret: Ab diesem Datum können sie CT direkt kaufen und verkaufen — sofern sie sich zuvor mit dem Projekt und seinen Risiken vertraut gemacht haben.

Handelsstart, Zeiten und was die Convert-Funktion bietet

Laut der offiziellen Ankündigung öffnet der Spot-Handel für CT/USDT auf Bitget (Bitget) am 30. September 2026 um 10:00 Uhr UTC. Wer seine Token anschließend auf eine externe Wallet übertragen möchte, muss sich allerdings etwas gedulden: Auszahlungen — sogenannte Withdrawals — werden erst zwei Tage später, am 2. Oktober 2026 um 10:00 Uhr UTC, freigeschaltet.

Zusätzlich zum regulären Spot-Handel startet innerhalb von zehn Minuten nach Handelsbeginn die sogenannte Convert-Funktion — ein vereinfachtes Tauschwerkzeug, das CT ohne Transaktionsgebühren direkt gegen Bitcoin (BTC), den Stablecoin USDT sowie weitere Token tauschbar macht. Ob dieser Gebührenverzicht auch für den normalen Orderbook-Handel gilt, geht aus der Ankündigung nicht hervor.

Wer die technische Seite prüfen möchte: Bitget nennt als Vertragsadresse des CT-Tokens im Ethereum-Netzwerk 0x0A092E544DA31150b439a1aAA1A3a2214a867F46. Concrete selbst beschreibt sein Projekt laut Ankündigung als Infrastrukturplattform für institutionelle On-Chain-Finanzprodukte — von klassischen Krypto-Erträgen bis zu sogenannten Real-World Assets, also tokenisierten Abbildern realer Vermögenswerte wie Anleihen oder Immobilien.

RWA und institutionelles DeFi: Was hinter dem CT-Listing steckt — und was nicht

Das Listing von Concrete (CT) auf Bitget fügt sich in einen breiteren Markttrend ein: Immer mehr Börsen listen Projekte, die sogenannte Real-World Assets (RWAs) on-chain — also reale Vermögenswerte wie Anleihen oder Immobilien in digitale Token-Form — als Infrastrukturthema adressieren. Concrete positioniert sich dabei nicht als einzelnes Finanzprodukt, sondern als Betriebssystem im Hintergrund, das andere Anbieter nutzen sollen. Das ist konzeptionell ambitioniert — und macht die Bewertung für Privatanleger entsprechend schwieriger.

Ein Listing auf einer großen Börse ist kein Qualitätssiegel. Es bedeutet lediglich, dass ein Token nun handelbar ist — nicht, dass das zugrundeliegende Projekt technisch ausgereift, regulatorisch geklärt oder wirtschaftlich tragfähig ist. Wer CT handeln möchte, sollte vorab eigenständig die Tokenomics prüfen — also wie viele Token existieren, wie sie verteilt sind und welche Anreize dahinterstehen.

Für in Deutschland ansässige Anleger gilt zudem: Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen sind nach aktueller Rechtslage in der Regel steuerpflichtig. Die Haltedauer spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Ein weiterer praktischer Hinweis: Wer CT nach dem Kauf aus Bitget abziehen möchte, muss bis zum 2. Oktober 2026 warten — Auszahlungen öffnen erst dann. Wer die Ethereum-Vertragsadresse zur Verifikation nutzt, sollte sicherstellen, dass er ausschließlich das ETH-Netzwerk verwendet, da die genannte Adresse explizit nur dort gilt.

Was steckt hinter institutioneller On-Chain-Infrastruktur und RWAs?

Wer mit dem Begriff „Spot-Handel" noch nicht vertraut ist: Beim Spot-Markt kauft oder verkauft man einen Token direkt zum aktuellen Marktpreis — ohne Hebel oder Terminkontrakte. Das ist die einfachste Form des Krypto-Handels.

Concrete beschreibt sich laut Bitget als Betriebssystem für institutionelle On-Chain-Finanzprodukte — also als Infrastruktur, die Banken, Fonds oder andere große Akteure nutzen könnten, um Finanzprodukte direkt auf einer Blockchain abzuwickeln. Dazu zählen laut Ankündigung auch sogenannte Real-World Assets (RWAs) — das sind reale Vermögenswerte wie Anleihen oder Immobilien, die als digitale Token auf einer Blockchain abgebildet werden.

Ob Concrete diesen Anspruch in der Praxis einlöst, lässt sich allein aus dem Listing-Announcement nicht beurteilen. Wer sich näher mit dem Projekt befassen möchte, sollte Whitepaper, Tokenomics und Entwicklungsstand eigenständig recherchieren.

Häufige Fragen

Wann kann ich CT-Token nach dem Kauf auf meine eigene Wallet übertragen?

Auszahlungen — also Transfers von der Börse auf eine externe Wallet — sind laut Bitget erst ab dem 2. Oktober 2026 um 10:00 Uhr UTC möglich, also zwei Tage nach Handelsbeginn. Wer plant, CT direkt nach dem Kauf in eine eigene Wallet zu übertragen, sollte dieses Zeitfenster einplanen und seine Wallet-Adresse vorab auf Kompatibilität prüfen.

Was bedeutet die Ethereum-Vertragsadresse, und warum ist sie wichtig?

Jeder Token auf der Ethereum-Blockchain besitzt eine eindeutige Smart-Contract-Adresse — eine Art digitaler Personalausweis des Tokens. Bitget gibt für CT die Adresse 0x0A092E544DA31150b439a1aAA1A3a2214a867F46 an (gültig nur im Ethereum-Netzwerk). Vor dem Handel empfiehlt es sich, diese Adresse in unabhängigen Blockchain-Explorern zu überprüfen, um sicherzustellen, dass man den richtigen Token handelt und nicht eine gleichnamige Fälschung.

Quellen